Arbeitsweise und Methodik im Gesundheits Coaching für Ihre unterstützende Heilung und Wohlbefinden in Bad Füssing in Bayern

Erfahren Sie mehr über die Arbeitsweise und Methodik während Ihres Gesundheitsurlaub und Coachings bei uns in Bad Füssing am Bayerischen Wald in Bayern. Erholen Sie sich nicht nur Körperlich sondern lassen Sie Ihren Geist und Kopf zur Unterstützung werden.

Arbeitsweise

Im geschützten Rahmen begleiten wir Sie in den zentralen Fragestellungen, Themen und Heilungsprozessen, die Ihnen am Herzen liegen. Dreh- und Angelpunkt ist dabei ein Bewusstheitsprozess, der Sie zur Klarheit und zur zielgerichteten und konsequenten Umsetzung Ihrer Erkenntnisse führt. 
Wichtig hierbei ist eine zentrale Grundhaltung: Selbstverantwortung und Stärken stärken!
 Die klassische Frage, wenn jemand zum Therapeuten kommt, lautet: „Was stimmt mit ihm nicht? Was sind die Symptome? Und was ist die verborgene Ursache für die sichtbaren Probleme? 
Die Fragen können aber auch anders lauten: Was ist bei diesem Menschen in Ordnung? Welche Stärken und Ressourcen hat er? Wie kreativ und kooperativ ist er? Gibt es ein Leitmotiv, einen Traum in seinem Leben, der vielleicht verschüttet und vergessen ist? Welche Kräfte kann er mobilisieren - und wie können diese Kräfte für ihn eingesetzt werden? Wie müsste es aussehen, damit er bedauert, dass der Tag nur 24 Stunden hat? Was braucht er, um dieses Leben zu führen? Was müsste geschehen, damit er morgens voller Vorfreude auf den Tag aufwacht? Bei all diesen Fragen geht es um Aktivität, um Vitalität und Lebensfreude. Es geht um die ureigensten Wünsche, Potenziale und um den ganz individuellen Lebensplan.

Methodik

EMDR

EMDR wurde in den Jahren 1987 - 1991 von Dr. Francine Shapiro entwickelt. Alles begann mit einem Zufall: Auf einem Spaziergang bemerkte sie, dass stark belastende Gedanken plötzlich verschwanden und nicht wiederkamen. Sie recherchierte, was an diesem Spaziergang so besonders war und fand heraus, dass ihre Augen sich ständig – bedingt durch den Lichteinfall der Bäume – hin und her bewegten. Aus diesen zufälligen Augenbewegungen entwickelte Dr. Shapiro das Konzept einer Serie von gezielten Augenbewegungen, genannt "bilaterale Stimulation". 
In seiner ursprünglichen Form sah das Setting vor, dass der Klient mit seinen Augen den Bewegungen der Hand des Therapeuten folgt, während er gleichzeitig mit seiner Wahrnehmung auf einen speziellen inneren Fokus gerichtet ist. Da das Verfahren sich am Anfang ausschließlich der Augenbewegungen bediente, erhielt es den Namen EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing). Heute gibt es neben den klassischen Augenmustern noch differenziertere Bewegungen sowie auch auditive und kinästhetische Stimulationsformen. 
Zunächst erprobte sie EMDR an Freunden, Bekannten und Kollegen und schließlich an den ersten Klienten. Danach folgten intensivste Studien speziell mit Traumapatienten, wie Vietnam-Veteranen, Mißbrauchsopfern und anderen Personen mit PTBS (Posttraumatische Belastungsstörung). 
Mittlerweile findet EMDR auch Anwendung bei nahezu sämtlichen Angststörungen, Phobien, substanzgebundenen Süchten, Psychosomatischen Störungen, Schmerzzuständen, und die Indikation weitet sich immer mehr aus. Sogar ein spezielles Coaching-Konzept wirkt höchst effizient auf der Basis von EMDR. 

Wie EMDR genau funktioniert, was sich dabei im Gehirn abspielt, ist noch weitgehend unbekannt. Eine Abhandlung von Dr. Shapiro belegt, dass sich die Wirkungsweise von EMDR mit jedem zur Zeit gültigen Therapiekonzept in Einklang bringen lässt. 
Man weiß jedoch, dass normalerweise Erlebnisse vom Gehirn bearbeitet und abgespeichert und wenn nötig geheilt werden, so wie eine kleine Schnittwunde ganz von selbst im Laufe der Zeit verheilt. Ein starkes Trauma jedoch überfordert diese Verarbeitungsfähigkeiten. Dadurch kann es zu allen denkbaren Störungen, Ängsten und Blockaden kommen. Das weitere Leben steht im Schatten des Erlebten.
 Die unterschiedlichsten Langzeitstudien mit EMDR weisen nach, dass dieses Verfahren schneller und besser wirkt, als sämtliche anderen bekannten Therapiekonzepte. Wenn sich heute in der Zeitung Berichte über Amokläufer, Sparkassenüberfälle etc. finden, können wir davon ausgehen, dass fast immer sofort EMDR-Therapeuten hinzugerufen werden, um im Rahmen einer therapeutischen Erstintervention traumatisches Geschehen von den Opfern abzuwenden – mit Erfolg.

 In unserer Praxis bestätigen sich diese Ergebnisse. Das Arbeiten mit EMDR ist ein spannender Prozeß, bei dem Klient und Therapeut gleichermaßen die Veränderungen wahrnehmen können. Milton Erickson hat schon gesagt: „Es ist in der Therapie nie verkehrt, wenn nicht nur der Therapeut mitbekommt, dass sich beim Klienten etwas verändert hat“. Gerade hier liegt eine absolute Stärke von EMDR. Wir haben in unserer bisherigen Praxis kein Verfahren kennengelernt, das so schnell so intensiv wirkt.

BRAINLOG

Brainlog® ist ein körperzentrierter Ansatz sowie eine sehr zielorientierte Methode, die die Quelle des emotionalen oder körperlichen Schmerzes findet, fokussiert, verarbeitet und auflöst. 
Demnach leistet Brainlog® gleichzeitig Diagnostik und Behandlung.



Bilaterale Stimulation wird bereits seit Mitte der 90er Jahre erfolgreich in der Psychotherapie eingesetzt. EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) ist eines der ersten psychotherapeutisches Verfahren mit bilateraler Stimulation und wird überwiegend in der Trauma-Therapie eingesetzt. David Grand, ein langjähriger Mitarbeiter des Dr. Shapiro-Instituts sowie ein international anerkannter Experte der Traumatologie und EMDR-Supervisor aus USA, widmete sich eingehend der Weiterentwicklung und Verbesserung modernster Behandlungsverfahren und entwickelte Brainspotting. Aus unseren langjährigen Erfahrungen mit dem Einsatz von bilateraler Stimulation, d.h. Stimulation beider Gehirnhälften, mit EMDR und Brainspotting haben wir den Transfer zu Brainlog® geschaffen. Im Brainlog® wird auf die bilaterale Augenbewegung zugunsten der Fokussierung des sogenannten Resonanzpunktes verzichtet sowie die unterstützende Wirkung durch die gezielte Ressourcenaktivierung genutzt.

Brainlog® ist ein neurobiologisches Instrument, das in Therapie als auch im Coaching unterstützend eingesetzt werden kann. Bei der Behandlung ist nichts wertvoller als die therapeutische Beziehung. Diese Erfahrung einer sicheren und vertrauensvollen Beziehung, in der sich der Klient verstanden und akzeptiert fühlt, kann durch nichts ersetzt werden und bildet somit das Fundament. Mit Brainlog® existiert ein Instrument, innerhalb dieser Beziehung Erfahrungen und Symptome, die jenseits des bewussten Zugriffs liegen, neurobiologisch zu lokalisieren, zu fokussieren, zu verarbeiten, um dann schließlich aufzulösen. Brainlog® findet neben dem Einsatz in der Therapie vor allem auch als konzentrierte Form zur Ressourcenaktivierung für Coaches einen hohen Stellenwert ein.

NEUROBIOLOGISCHE IMAGINATION

Für unser Gehirn ist es gleichgültig, ob wir uns bestimmte Dinge vorstellen, oder ob wir sie real erleben. Die neurologischen Muster sind dieselben. Aus der Hirnforschung kennen wir das Postulat: "Neurons, that fire together, wire together". 



In der Imaginationsarbeit regen wir neuronale Netzwerke und Bahnungen an, sich neu (im gewollten Sinne) zu verschalten, bestmöglich zu interagieren und konstrukive Bahnungen im Gehirn zu entwickeln. Wir nutzen dabei die Fähigkeit des Gehirns zur Neuroplastizität (Veränderung der physiologischen Hirnareale) und greifen so bewusst auf die vollen geistigen Ressourcen des Menschen zu.

 Unsere Imaginationsarbeit hat ihren Ursprung im Katathymen Bilderleben nach Hans Carl Leuner. Es besteht aus themenspezifischen Motiven, die in einem entspannten Setting eingestellt werden. Der Klient bewegt sich in seiner geistigen Innenwelt, analysiert gemeinsam mit seinem Trainer die dort gemachten Erfahrungen und überträgt sie auf die Realität und den Alltag. Durch tiefe Bewusstseins-Prozesse, Probe-Handeln, Ziel-Verankerung und neu erschlossene Ressourcen entsteht so eine völlig neue Form der Nachhaltigkeit und Selbstwirksamkeit im Coaching.