03.09.2012 13:23 Uhr

Die Kur mit Heilpflanzen unterstützen

Die Kur mit Heilpflanzen unterstützen

Während einer Kur kann der Heilungsprozess durch den Einsatz von Heilpflanzen unterstützt werden. Dabei können die Heilpflanzen regelmäßig angewendet werden und in der Erholungsphase des Körpers besonders gut wirken. Um unangenehme Wechselwirkungen mit anderen medikamentösen Wirkstoffen zu vermeiden, sollte der zuständige Arzt die genaue Dosierung und Anwendungsweise der Heilpflanze bestimmen.

Die Rosskastanie und ihre Anwendung als Heilpflanze

Bei der der Rosskastanie werden die Samen für die Behandlung vieler Krankheiten genutzt. Die Samen enthalten als Wirkstoffe Saponine, Aescin und Gerbstoffe, die erfolgreich bei der Behandlung von Venenerkrankungen eingesetzt werden können. Da der Wirkstoff Aescin die Spannung in den Venen erhöht und dabei auch die kleinen Blutgefäße abdichtet, können sich weniger Wasseransammlungen in den Beinen bilden. Dies führt zu einer spürbaren Entlastung in den Beinen, die sich durch ein reduziertes Schweregefühl der Beine bemerkbar macht. Durch den Rückgang der Beinödeme reduzieren sich auch die Schmerzen in den Beinen.
Bei Betroffenen mit einer Schwäche des Lymphgefäßsystems führt die zusammenziehende Wirkung der Rosskastanie zu einer Besserung der Beschwerden, da die Lymphflüssigkeit besser fließen kann.

Die Anwendung der Rosskastanie führt ebenfalls zu einer Stabilisierung und Festigung der Venenwände. Dies ist besonders für Betroffene die unter Hämorrhoiden und Krampfadern leiden von Bedeutung. Der auftretende Juckreiz bei Hämorroiden verbessert sich durch die Behandlung mit der Rosskastanie deutlich. Da die Wirkstoffe Saponin und Aescin entzündungshemmend wirken, können Entzündungen an den Hämorrhoiden gelindert werden. Außerdem kann die Rosskastanie bei rheumatischen Beschwerden erfolgreich angewendet werden.

Im Internet können Betroffene unter www.docjones.de/wirkstoffe/rosskastanie umfangreiche Informationen erhalten.

Die Rosskastanie und ihre Nebenwirkungen

Bei der äußerlichen Anwendung mit der Rosskastanie ist bei bestimmungsgemäßem Gebrauch kaum mit Nebenwirkungen zu rechnen. Bei Unverträglichkeiten sollte die Behandlung abgebrochen werden und ein Arzt beratend hinzugezogen werden.
Die Rosskastanie kann nicht direkt verzehrt werden, da sie keine Esskastanie ist. Daher eignen sich für die innerliche Anwendung nur Samenextrakte aus der Apotheke. Mögliche Nebenwirkungen können beim Apotheker oder Arzt erfragt werden.

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