Kleines Tropenfrüchte Lexikon aus der Wellnessküche

von Steffen Wunsch

Kleines Tropenfrüchte Lexikon aus der Wellnessküche

Ananas und Mango sind den meisten bekannt, aber was sagt Ihnen Cherimoya, Salek oder Pitahaya um nur einige zu nennen. Immer häufiger findet man diese exotischen Früchte in der Wellnessküche oder in Supermärkten. Probieren Sie diese Vitaminbomben doch einfach mal aus. Hier ein paar Früchtetipps:

Cherimoya

Ihr sahniges Fruchtfleisch schmeckt intensiv süß und mild und wird oft mit Erdbeeren mit Schlagsahne verglichen. Die aus Spanien und Südamerika stammende Cherimoyas, auch Zimtäpfel genannt, haben eine unebene, schuppige Schale und lassen sich leicht in zwei Hälften aufbrechen. Man löffelt das Fruchtfleisch aus, wobei die Samen nicht mitgegessen werden. Vollreife Cherimoyas sind weich, haben eine grünliche bis schwarze Schale. Sie sollten im Kühlschrank aufbewahrt werden. Saison Mai bis November. 

Durian 

An dieser asiatischen Frucht scheiden sich die Geister. Denn:  sie stinkt. Das geben gar echte Durian-Fans zu. Der Geruch aber hat nichts mit ihrem Geschmack zu tun. Der wird als süßer, butterähnlicher Vanillepudding, gewürzt mit Mandeln und Sherry beschrieben. Die Frucht ist kokosnuss- bis kopfgroß. Eine reife Durian hat eine gelbliche bis graugrüne Schale und viele, etwa einen Zentimeter lange, harte, holzartige Stacheln. Zum Verzehr öffnet man die ganze Frucht an den Nähten und entnimmt die vom Fruchtfleisch umhüllten Samen aus den einzelnen Kammern. Saison März bis September.

Jackfrucht 

Diese Tropenfrucht wird bis zu 80 Pfund schwer und bis zu 90 cm lang – damit ist sie die größte an Bäumen wachsende Frucht der Welt! In reifem Zustand ist die genoppte Schale grün oder gelb und riecht – gewöhnungsbedürftig – nach Zwiebeln. Das Innere aber duftet nach Ananas  und besteht aus großen essbaren Birnen eines gelben bananenähnlich schmeckenden Fleisches. Die festen, herausgelösten Frucht Segmente werden meist portionsweise verkauft. Saison Januar bis Mai. 

Karambole 

Die exotische Schönheit wird wegen ihrer Form auch Sternfrucht genannt und ist vor allem als Vitamin C-reiche Dekoration beliebt. Die Karambole wird bis zu 12 cm lang, ist hell- bis dunkelgelb und besteht aus fünf einzelnen Rippen. Reif sind die Früchte, wenn die Schale braune Spitzen und Punkte aufweist. Das Fruchtfleisch hat nur wenige Kerne, ist knackig, saftig und duftet nach Jasmin. Es schmeckt süßsauer, die Haut der Frucht wird mitgegessen. Saison September bis April. 

Longan 

Sie sieht der Litschi sehr ähnlich, schmeckt aber intensiver. Die braune Schale der Früchte wird mit Daumen und Zeigefinger geknackt. Ihr Fleisch ist saftig und sehr süß. Frische, reife Longan-Früchte gebe nauf Druck leicht nach. Achtung: Der harte Kern darf nicht mitgegessen werden! Besonders groß und lecker ist die Sorte Karork. Saison Juni bis August. 

Mangostane 

Die Königing der Thai-Früchte ist eine süße Mischung aus Litschis und Mango und wächst hauptsächlich in Süd-Thailand. Die dunkelviolette, harte, dicke Schale kann nicht mitgegessen werden. Das Fruchtfleisch der Mangostane ist schneeweiß und hat einen exotisch-süßen Geschmack mit einer leicht sauren Komponente. Bei reifen Früchten kann die Schale mit dem Daumen ohne größeren Druck eingedellt werden; die kleineren Früchte sind meist aromatischer. Mangostane haben einen relativ hohen Wasseranteil. Man scheidet sie mit einem Messer rundherum auf und schlürft jede Hälfte aus der Schale. Saison April bis August. 

Pitahayas 

Die sehr exotisch wirkenden Kaktusfrüchte, auch Drachenfrüchte genannt, gibt es mit gelber und roter Schale und je nach Sorte mit weißlichem oder rötlichem Fruchtfleisch. Sie werden ca. zehn Zentimeter groß. Die roten Früchte  haben eine glatte Oberfläche, die gelben erinnern an Kaktusfeigen. Das durchscheinende Fruchtfleisch, das von vielen essbaren Kernen durchsetzt ist, schmeckt süßlich und erfrischend. Die Früchte enthalten viel Vitamin C. Reif sind Pitahayas, wenn die Schale etwas weich ist und bei leichtem Fingerdruck nachgibt. Das Fruchtfleisch löffelt man aus – wie bei einer Kiwi. 

Guave 

Guaven gehören zu den Beerenfrüchten, sind leicht birnenförmig und können einen Durchmesser von bis zu zehn Zentimeter haben. Die wachsartige Schale ist blassgrün und wird bei der Reifung dunkler, bis leicht gelb. Rohe Guavas werden wie ein Apfel aus der Hand gegessen. Das Fruchtfleisch ist weiß-grünlich, saftig und enthält verholzte, verzehrbare Kerne. Guavas duften intensiv, ihr süß-säulerlicher Geschmack erinnert an eine Kombination von Quitte, Birne und Feige. Die Guave ist eine der Vitamin C-reichsten Obstarten, eine einzige Frucht deckt den Tagesbedarf eines Erwachsenen! Saison ganzjährig. 

Salak 

Diese merkwürdig gepanzerte Palmenfrüchte werden bei uns auch Schlangenfrucht genannt. Die asiatische Salak hat eine dünne, stark glänzend beschuppte Außenhaut. Das Fruchtfleisch schmeckt köstlich nach Ananas und Erdbeere. Die Frucht ist reif, wenn die Schale leicht brüchig ist. Sie wird mit den Fingern entfernt, ebenso wie die großen Samen im Inneren jedes Frucht Segmentes. Das Fleisch schmeckt ganz frisch vom Baum am besten. Um sie längere Zeit lagern zu können, müssen sie in zuckerhaltiges Salzwasser gelegt und kühl aufbewahrt werden. Saison Februar bis November. 

Rambutan 

Die etwa aprikosengroße Rambutane ist der Litschi ähnlich und lässt sich mühelos schälen. Zum Vorschein kommt ein glasiges, wohlschmeckendes, säurearmes Fruchtfleisch, das sich leicht vom Kern löst. Reife Früchte haben eine leuchtend rote Schale und geben auf Druck etwas nach. Saison April bis September. 

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