Kurort Studie: Thermalwasser hilft bei Stress und Burnout

Stress, chronische Schmerzen, Burnout: Bei ernsthaften Beschwerden vertrauen die Patienten auf Bad Füssing

Bad Füssing – Bayerns Kurorte entwickeln sich immer mehr zu wichtigen Therapiezentren gegen Stresserkrankungen und Überlastung im Alltag. Eine aktuelle vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit geförderte Studie der Universität Würzburg hat jetzt aber auch gezeigt: Auf der Suche nach dem richtigen Kurort sind die Patienten wählerisch. Für Patienten mit wirklich ernsthaften Gesundheitsproblemen, bei chronischen Schmerzen oder gesundheitsgefährdenden Stressbelastungen steht Bad Füssing in Niederbayern auf der Liste der bevorzugten Reiseziele ganz oben.

Eines hat die über zwei Jahre angelegte Untersuchung und Befragung von rund 400 Patienten in den Kurorten des Bayerischen Thermenlands auch ergeben: „Stressbelastung, chronische Schmerzen und auch Burnout-Symptome können bereits im Laufe eines nur einwöchigen Aufenthalts in einem qualifizierten Kurort statistisch signifikant abnehmen“, sagte Projektleiter Dipl. Psychologe Robert Loibl. Die Studie bestätigte zudem: Wenn es wirklich ernst wird, vertrauen viele Kurgäste und Patienten ganz gezielt auf die medizinische Kompetenz und die legendäre Heilwirkung des Bad Füssinger Thermalwassers. So liegt der Anteil der Gäste mit chronischen Schmerzen in Bad Füssing im Durchschnitt um 16 Prozent höher als in den übrigen, in die Studie eingebundenen Heilbädern. Ähnliches gilt für Patienten mit Burnout-Symptomen.

Schmerzreduzierung um ein Drittel

Höher ist aber auch die Zufriedenheit der Gäste mit dem Therapieerfolg nach dem Aufenthalt. So fuhren 40 Prozent der Bad Füssinger Kur- und Gesundheitsurlaubsgäste laut der Befragung mit deutlich reduzierten Schmerzen nach Hause. Die Erfolgsquote liegt damit fast zehn Prozent höher als in den Referenzorten.
Konkret hätten die Gäste bei Anreise ihre Schmerzen auf einer Bewertungsskala von 1-10 mit 5,1 beurteilt. Sie sanken dann im Lauf des Aufenthaltes um rund ein Drittel auf einen Wert von 3,2, sagte Projektleiter Loibl. Dies sei für eine nicht-medikamentöse Schmerztherapie ein hervorragender Wert.

Thermalwasser kann Stresslevel senken
Bei einer durchschnittlich 11,4-tägigen Aufenthaltsdauer reduzierte sich auch das Stressniveau laut Untersuchung zwischen An- und Abreise um rund 40 Prozent. „Die Wirkung des Thermalwassers ist aus psychologischer Sicht bestens geeignet, den Stresslevel, vor allem bei Menschen, die im Berufsleben stehen, unmittelbar und umgehend zu senken“, so Projektleiter Loibl. „Die Wirkung des Wassers hat großen Einfluss auf die subjektiv erlebte Entspannungsfähigkeit und Beschwerdelinderung.“

85 Prozent der Befragten empfanden der Studie zufolge durch das Bad im Bad Füssinger Thermalwasser einen starken, nachhaltigen Entspannungseffekt, so Loibl. 48 Prozent berichteten allgemein von einer sehr deutlichen Verbesserung ihrer körperlichen Beschwerden.

Erwartungen erfüllten sich
Wunsch und Wirklichkeit hinsichtlich des Nutzens ihrer Kur in Bad Füssing lagen bei den Befragten eng beieinander. Die Gäste kamen mit dem Wunsch nach spürbarer Reduzierung ihrer körperlichen Beschwerden, nach neuer Vitalität, einer Reduktion der chronischen Schmerzen und der Steigerung der körperlichen wie geistigen Fitness. Hoffnung setzten die Gäste dabei vor allem auf die Wirksamkeit des Bad Füssinger Thermal-Schwefelwassers, die Kompetenz der Therapeuten und das medizinische Angebot im Ort. Was die Entscheidung für die Reise nach Bad Füssing ebenfalls beeinflusste: das attraktive Ortsbild und das Kulturangebot auf Großstadtniveau.

Bei der Schlussbefragung sahen die meisten Gäste der Studie zufolge ihre Erwartungen bestätigt: Für sie waren in der Mehrzahl das Thermalwasser, die Therapiequalität, aber auch Natur und Landschaft die entscheidenden Schlüssel für die Verbesserung ihres Gesundheitszustandes während des Aufenthalts in Bad Füssing.

Quelle: www.bad-fuessing.de/presse/